Der Kindergartenbereich

 

In unserer Einrichtung befinden sich neben der 5 Krippengruppen auch 5 Kindergartengruppen. In jeder Gruppe werden durchschnittlich 26 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt von 2-3 Erziehern betreut.

 

Unser Tag beginnt nach dem Frühstück mit einem Morgenkreis, in welchem gruppenaktuelle Themen und bedeutsame Erlebnisse der Kinder aufgegriffen werden. Resultierend aus diesen Inhalten thematisieren wir Projekte über einen begrenzten Zeitraum, in denen alle Bildungsbereiche des Bildungsprogramms „Bildung: elementar – Bildung von Anfang an“ Berücksichtigung finden. Diese Projektarbeit wird durch Nutzung von externen Angeboten und Einrichtungen inhaltlich untermauert.

 

Einen Schwerpunkt legen wir auf das aktiv- entdeckende Lernen und selbstbestimmte Arbeiten. Dazu stehen den Kindern dauerhaft stetig wechselnde Lernmaterialien auf unseren Arbeitsplatten zur freien Verfügung, u.a. auch Freiarbeitsmaterialien von Maria Montessori.

 

Einmal wöchentlich nutzt jede Gruppe unseren gut ausgestatteten Turnraum, in welchem die Kinder vielfältige Bewegungsanreize finden und zahlreiche Körpererfahrungen sammeln können. Auch während der täglichen Aufenthalte auf dem Spielplatz können die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben.

 

Zu Beginn des letzten Kindergartenjahres erfassen wir individuell den Entwicklungsstand eines jeden Kindes mit dem „Klipp und Klar“ Vorschultest. Anschließend werden einmal wöchentlich Vorschulangebote durchgeführt, welche dem Lernstand der einzelnen Kinder angepasst sind.

Voraussetzung für einen guten Schulstart ist aber auch ein hohes Maß an Selbstständigkeit, um schulspezifische Handlungsabläufe bewältigen zu können. Deshalb unterstützen wir die Kinder bereits ab dem Kleinstkindalter bei der Durchführung selbstständiger Tätigkeiten und selbstbestimmten Handelns.

 

Die Haupttätigkeit der Kinder während des Kindergartenalltages sehen wir Pädagogen selbstverständlich im Spiel. Deshalb wurden in jeder Gruppeneinheit typische Spielecken eingerichtet, welche zum Freispiel einladen.

 

Einige Gruppen praktizieren eine Gruppenpatenschaft zu festen Krippengruppen. Gemeinsam organisieren wir kleine Feste, gemeinsame Spaziergänge oder Spielvormittage. So wird bei den größeren Kindern das Empathievermögen gegenüber Jüngeren gefördert und den Krippenkindern wird bereits eine erste Kontaktaufnahme zum Kindergartenbereich ermöglicht.

 

Unabdingbar für unsere pädagogische Tätigkeit sehen wir eine gut funktionierende Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. In enger Zusammenarbeit mit ihnen begleiten wir die Kinder mit fachlicher Kompetenz, die wir durch jährliche Qualifizierungen kontinuierlich erweitern. Um eine vertrauensvolle Kommunikationsbasis zu schaffen, veranstalten wir regelmäßige Freizeitaktivitäten mit Kindern, Eltern und Erzieherinnen sowie Elterncafes, bei denen ungezwungen ein Erziehungsaustausch stattfinden kann.

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